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Unsere Leistungen


Wir bieten Ihnen eine vollständige Untersuchung Ihrer Augen an, egal welche Beschwerden Sie haben. Wir behandeln Patienten aller Krankenkassen.

Bitte bringen Sie Ihre Krankenkassen-Chipkarte zu Ihrem Untersuchungstermin mit.
Nach der Voruntersuchung durch eine medizinische Fachangestellte, erfolgt eine gründliche ärztliche Untersuchung der Augen.

Zur Beurteilung des Augenhintergrundes kann es mitunter notwendig sein, die Pupillen mit Augentropfen weitzustellen. Bitte denken Sie daran, dass Sie mit weiten Pupillen nicht mehr selbst Auto fahren dürfen.

Wir führen weiterführende Vorsorgeuntersuchungen, Gutachten und Untersuchungen von Kindern durch. Für all diese Sprechstunden können Sie direkt Termine vereinbaren.

Gerne sind wir für Sie da -
Aus Freude an der Gesundheit Ihrer Augen!





Glaukom (Grüner Star) - Erkrankung des Sehnerven

Das Glaukom (=Grüner Star) ist eine Erkrankung des Sehnerven, bei der es zu einem Absterben von Nervenfasern kommt. Da der Sehnerv die Sehinformationen vom Auge zum Gehirn leitet, kommt es im Verlauf der Erkrankung zu einer zunehmenden Einschränkung des Sehfeldes. Da die Schädigung meist im äußeren Sehfeld beginnt, wird dies vom Patienten häufig erst sehr spät wahrgenommen, wenn schon Millionen Nervenfasern – nahezu über 50% zugrunde gegangen sind. Weil die Erkrankung lange unbemerkt bleibt, ist der grüne Star eine der häufigsten Erblindungsursachen in Deutschland und weltweit.

Bei weiterem Fortschreiten der Erkrankung kann es zu einer Minderung der Sehschärfe bis hin zur Erblindung kommen. Wenn die Erkrankung rechtzeitig erkannt wird, kann dies aber mit entsprechender Therapie gestoppt werden und die Sehfunktion erhalten bleiben.

Aus diesem Grund sollte nach Fachempfehlungen auch bei Beschwerdefreiheit jeder Mensch ab dem 40. Lebensjahr eine Vorsorgeuntersuchung zum Ausschluss des Glaukoms durchführen lassen, bei Vorliegen von Risikofaktoren auch schon früher. 

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit der Glaukomvorsorge in unserer Praxis und klären ihr persönliches Risikoprofil ab.

Risikofaktoren
Augeninnendruck:
Ein zu hoher Augeninnendruck begünstigt die Entstehung eines Glaukoms. Er ist der wichtigste Risikofaktor für die Entwicklung eines Glaukomschadens. Es gibt keinen absoluten Wert, bei dem man mit Sicherheit davon ausgehen kann, dass ein Glaukomschaden entsteht. Man geht vielmehr davon aus, dass jedes Auge einen bestimmten, individuellen Augeninnendruck verträgt. Wir legen für Sie den entsprechenden Druckbereich fest, bei dem davon ausgegangen werden kann, dass kein weiterer Schaden entsteht.

Wir können Ihnen den Augeninnendruck präzise , schnell und berührungslos mit dem Non-Contact-Tonometer in unserer Praxis messen. Die Messung erfolgt mit einem Luftstoss, dessen verformende Wirkung auf die Hornhaut mit Licht vermessen und in den Augendruck umgerechnet wird.

Hornhautdicke:
Eine dünne Hornhaut ist ein Risikofaktor für die Entstehung eines Glaukoms. Ferner verfälscht die Hornhautdicke den wahren Wert der Augendruckmessung. Dieser muss entsprechend nach oben oder unten korrigiert werden.

Alter
Das Glaukom kommt gehäuft bei älteren Menschen vor. Es gibt aber auch kindliche Glaukome.

Vererbung:
Es besteht eine genetische Disposition, das heißt bei Verwandten, die an einem Glaukom erkrankt sind, besteht ein erhöhtes Risiko, selbst an einem Glaukom zu erkranken.

Durchblutung:
Eine schlechte Durchblutung des Sehnerven kann zu einem Glaukomschaden führen. Zu einer schlechten Augendurchblutung kommt es vor allem bei Blutdruckstörungen, Rauchen, Migräne.

Kurzsichtigkeit:
Eine hohe Kurzsichtigkeit kann zu einer Instabilität der Augenhülle führen und ist ein Risikofaktor für eine Glaukomerkrankung.

Schlafapnoesyndrom:
Bei starkem Schnarchen, insbesondere zwischenzeitlichem Aussetzen der Atmung, kommt es zu einer verminderten Sauerstoffversorgung des Sehnerven. Dies begünstigt auch die Entstehung eines Glaukoms.

Ethnische Herkunft:
Es ist bekannt, dass vor allem Schwarzafrikaner ein erhöhtes Risiko für eine Glaukomerkrankung haben.

Diagnostik
Die Untersuchungen dienen dazu den Zustand des Sehnerven und seiner Funktion widerzuspiegeln.

Biomikroskopie:
Der Augenarzt untersucht mit einer Lupe an der Spaltlampe den Augenhintergrund, insbesondere den Sehnervenkopf (den Eintritt des Nerven in das Auge) und die Nervenfaserschicht und kann eine Schädigung direkt erkennen.

Hornhautdickenmessung (Pachymetrie):
Durch eine schnelle Zusatzuntersuchung, über eine präzise Darstellung der Hornhaut, können wir die Hornhautdicke ermitteln. Mithilfe dieses Wertes werden wir den realen Wert des Augendruckes besser einschätzen, da bei dünneren oder dickeren Hornhäuten der Wert entsprechend nach oben oder unten korrigiert werden muss.

Gesichtsfeld (Perimetrie):
Ein wechselnd heller und wechselnd großer Lichtpunkt wird nacheinander an unterschiedlichen Stellen in einer Halbkugel projiziert. Der Patient muss auf eine zentrale Marke fixieren. Sobald er einen Lichtpunkt im Sehfeld wahrnimmt, drückt er einen Knopf als Nachweis, dass er diesen Punkt gesehen hat, ohne dabei von seiner zentralen Fixationsmarke wegzusehen. Damit wird die Funktion des Sehfeldes (und nicht der zentralen Sehschärfe) vermessen. Funktionelle Schäden, z.B. im Rahmen einer Glaukomerkrankung, können erkannt werden. Jedes Auge wird einzeln geprüft.

Optische Cohärenztomographie (OCT):
Die Optische Cohärenztomographie gehört zu modernsten hochentwickelten Techniken und kann die Netzhaut und Nervenfaserschicht hoch auflösend, präzise und mikroskopisch genau darstellen. Frühe, für den Arzt mit bloßem Auge noch nicht sichtbare Schäden, können erkannt werden und kleinste Veränderungen können im Verlauf dargestellt werden. Damit kann eine Glaukomerkrankung zeitiger erkannt, frühzeitiger behandelt und rechtzeitig gestoppt werden, noch ehe Sie Schäden bemerken werden.
Die Messung mit dem OCT ist schnell, berührungslos und völlig schmerzfrei, ähnlich einer Fotoaufnahme.

Gerne sind wir für Sie da –
Aus Freude an der Gesundheit Ihrer Augen.

Katarakt (Grauer Star)

Der graue Star ist eine Trübung der Augenlinse. Dadurch ist der Lichteinfall ins Auge reduziert und es kommt zu einer verminderten Sehleistung. Die Augenlinse ist zur Geburt noch klar und flexibel. Mit zunehmendem Alter verändert, bzw. versteift sie sich und trübt langsam fortschreitend ein. Die Linsentrübung ist eine ganz normale Altersentwicklung und kann medikamentös nicht gestoppt werden. Das steifer werden merken Sie zunächst daran, dass eine Lesebrille nötig ist. Kommen dabei Symptome wie vermehrtes Verschwommensehen, Blendempfindlichkeit, schlechteres Sehen im Dunkeln, doppelt Sehen auf einem Auge hinzu, kann dies für die fortschreitende Eintrübung sprechen. Dann kann eine Operation nötig sein, um Ihre Beschwerden zu bessern. Wir helfen Ihnen dabei, wenn sich bei Ihnen ein grauer Star entwickelt hat.

Gerne sind wir für Sie da –
Aus Freude an der Gesundheit Ihrer Augen.

Makulaerkrankungen

Am Augenhintergrund, auf der Netzhaut, befinden sich die Sinneszellen, die das Licht empfangen. Im äußeren Bereich finden sich die Stäbchen, die für das Hell-Dunkel-Sehen verantwortlich sind und im zentralen Sehfeld, der Makula befinden sich die Zapfen, die für das Farbsehen verantwortlich sind und die Sehschärfe bestimmen. An dieser Stelle des schärfsten Sehens, der Makula, kann es mit zunehmendem Alter (altersbedingte Makulaerkrankung – AMD) oder in Verbindung mit anderen Grunderkrankungen (Diabetes mellitus, Entzündungen) zu Ablagerungen von Stoffwechselprodukten oder Gefäßveränderungen kommen, die zur Einlagerung von Flüssigkeit führen können. Die folgliche Schwellung des Netzhautgewebes im Makulabereich führt zu einer Sehminderung, die teils drastisch und schnell fortschreitend erfolgen kann. Funktionell kommt es zu einem Verlust der Lesefähigkeit, der durch eine alleinige Brillenkorrektur nicht auszugleichen ist. Verzerrte Linien oder Buchstaben und ein zentraler grauer Flecks sind die typischen Symptome.

Diagnostik
Biomikroskopie des Augenhintergrundes:
Der Augenarzt untersucht mit einer Lupe an der Spaltlampe den Augenhintergrund und erkennt direkt charakteristische Veränderungen.

Fluoreszenzangiographie
Bei Verdacht auf eine feuchte Netzhautschwellung wird die Fluoreszenzangiographie durchgeführt. Dafür wird Ihnen ein Zugang in die Armvene gelegt, über welchen das Kontrastmittel Fluoreszein gespritzt wird. Dieser Farbstoff gelangt auch in die Augengefäße und lässt uns die Austrittsstellen der Flüssigkeit an den Gefäßen und damit das Ausmaß der Schwellung zweidimensional erkennen. Über einen gewissen Zeitraum werden wir Fotos von Ihrem Augenhintergrund aufnehmen, um das Verteilmuster zu erkennen.

Optische Cohärenztomographie
Die Optische Cohärenztomographie gehört zu modernsten hochentwickelten Techniken und kann die Netzhaut hoch auflösend, präzise und mikroskopisch genau darstellen. Damit lässt sich das Ausmaß der Erkrankung in allen 3 Dimensionen detailliert darstellen und der Therapieerfolg, bzw. Krankheitsverlauf ausmessen. Die Messung mit dem OCT ist schnell, berührungslos und völlig schmerzfrei, ähnlich einer Fotoaufnahme.

Fotodokumentation
Mit einer präzisen Fotografie Ihrer Netzhaut können Verlaufsbeurteilungen detaillierter stattfinden. Die Aufnahme ist schnell und nicht belastend und erfolgt ohne Blitzlicht.

Selbstkontrollen mittels Amsler-Tests
Bei diesem Gitterlinientest fixieren Sie mit einem Auge (das Partnerauge muss zugehalten werden) auf einen markierten zentralen schwarzen Punkt in der Mitte eines Gitters. Nehmen Sie die Linien des Gitters dann verzerrt wahr, könnte dies für eine Makulaveränderung sprechen.

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Das trockene Auge – eine Volkskrankheit

Eine Dysbalance des Tränenfilms kann zu Sehstörungen bis hin zur Sehminderung sowie Entzündungen der Hornhaut führen. Kratzen der Augen aber auch vermehrtes Tränen könne auf ein trockenes Auge hinweisen. Faktoren der Umwelt können diese Störung provozieren, wie Heizungsluft und Klimaanlagen, Rauchen, Computerarbeit, Kosmetika, Medikamente, Ernährung aber auch gestörte innere Faktoren können das trockene Auge beeinflussen, wie Alterungsprozesse, Hormone, Hauterkrankungen, Erkrankungen (Rheuma, Schilddrüse, Diabetes). Wir können diese Störung an der Spaltlampe erkennen und mit Ihnen Ihre Risikofaktoren eruieren. Bei der oftmals langwierigen Therapie werden wir Sie begleiten.


Gerne sind wir für Sie da –
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Die Hornhaut, das Fenster des Auges

Eine klare und gleichmäßig gekrümmte Hornhaut ist die Voraussetzung, dass ein scharfes Bild auf der Netzhaut entsteht. Trübungen oder ungleichmäßig Verkrümmungen schränken das Sehen ein, manchmal sogar bis zur Blindheit. Verletzungen, Entzündungen, Narben können behandelt werden.


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Sehschule/Kindersprechstunde für unsere kleinen Patienten

Das Sehen entwickelt sich in den ersten Lebensjahren. Daher ist eine frühzeitige Untersuchung empfohlen, um Klarheit über den Gesundheitszustand der Augen zu erhalten.

In unserer Sehschule können Kinder bereits im Baby- und Kleinkindalter untersucht und behandelt werden. Unsere erfahrenen Orthoptistinnen führen Untersuchungen zur Beurteilung des beidäugigen Sehens durch, wodurch angeborenes Schielen oder eine Sehschwäche (Amblyopie) erkannt werden und eine entsprechende Therapie eingeleitet wird. Mittels des Plusoptix Gerätes können wir das Vorhandensein von Brillenfehlern, ohne Berührung schnell und unkompliziert vermessen.

Des Weiteren führen wir die Diagnostik und Therapie von erworbenem Schielen im Erwachsenenalter durch. Erworbenes Schielen kann im Rahmen neurologischer und internistischer Erkrankungen oder auch als Folge einer Verletzung auftreten. Auch Beschwerden wie Kopfschmerzen, Doppelbilder und unklare Sehstörungen können in unserer Sehschule abgeklärt werden.

Gerne sind wir für Sie da –
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Erstellung von augenärztlichen Gutachten

Wir erstellen Ihnen Gutachten und Atteste z.B. für Führerschein, Bildschirmarbeit, Polizei, Bundeswehr, Sportboot, Versorgungsamt etc. Alle notwendigen Untersuchungen können Sie bei uns durchführen:

  • Bestimmung der Zentrale Sehschärfe (Visus)
  • Überprüfung des Gesichtsfeldes (Perimetrie)
  • Farbensehen (Anomaloskop),
  • Untersuchung des Dämmerungssehens (Mesotest)
  • Bestimmung der Blendungsempfindlichkeit
  • Überprüfung des Räumlichen Sehens

Vorsorgeuntersuchungen

Unser Auge ist ein sehr spezifiziertes Organ und kann Nervenfaserschädigungen lange kompensieren, ehe eine Sehminderung merklich eintritt. Daher werden viele Augenerkrankungen erst spät, im fortgeschrittenen Stadium, vom Patienten selbst bemerkt. Durch Einleitung einer fachgerechten Therapie kann der Ist-Zustand eingefroren werden, noch ehe der Schaden für Sie im Sehen spürbar wird. Zum Teil sind bereits entstandene Schäden irreparabel.

Mit einer rechtzeitigen Vorsorgeuntersuchung können Erkrankungen frühzeitig erkannt und weitere Schäden am Auge verhindert werden.

Wir beraten Sie gern, welche Vorsorgeuntersuchungen für Sie sinnvoll sind –
Aus Freude an der Gesundheit Ihrer Augen.

Ambulante Operationen

  • Medikamenteneingabe in den Glaskörper (zur Behandlung von Makulaerkrankungen)
  • Laserbehandlungen (Nachstar/Netzhaut)
  • Kosmetische Operationen und Behandlungen